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Beiträge zur Geschichte der Stadt Lauta/ Niederlausitz und ihrer Ortsteile

Lautas Stadtzentrum (Gastbeitrag von Dr. Volker Punzel)

Wer in Lauta nach dem Zentrum fragt, wird vermutlich Ratlosigkeit erzeugen. Denn ein Zentrum gibt es in der Stadt nicht, sondern sie hat mehrere. Aber keines davon ließe sich als das Stadtzentrum bezeichnen. Die Gründe dafür liegen in der Geschichte. Und die Gegenwart leistete dazu ihren Beitrag.

Das Zentrum eines kommunalen Gebildes, ob Dorf, Gemeinde oder Stadt, besteht zumeist aus einem zentralen Platz, an dem sich die Verwaltung, die Kirche, eine Gastwirtschaft und für die Versorgung der Bevölkerung benötigte Verkaufseinrichtungen befinden. Das Zentrum ist der städtebauliche Bezugspunkt, von dem aus sich das kommunale Gebilde in die Breite entwickelt.

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„Ein Betsaal stand uns zu, aber eine Kirche sollte es werden“ – Über die Anfänge der Kirchengemeinde Lautawerk (Michael Peter Schadow)

Hier ein Artikel von Pfarrer Fritz Müller (1889-1942) aus einer alten Kirchenzeitung. Der Artikel ist wahrscheinlich gegen Ende der 1920er Jahre entstanden. Es geht um den Aufbau der Gemeinde Lautawerk, um die schwierige soziale Lage in Stadt und Kirchengemeinde und natürlich um den Aufbau der evangelischen Stadtkirche. Aber lesen Sie selbst:


Ein Neubruch

Von Pastor Müller – Lautawerk 

Evangelium und soziale Frage, Marxismus und Christentum, Industriebevölkerung und Kirche – die Auseinandersetzungen über diese Dinge beherrschen Tagungen wie kirchliche Presse. Daß wir den Mut zur Oeffentlichkeit haben, ist hocherfreulich. Aber die Hauptsache bleibt es, daß in den einzelnen Gemeinden zur Tat wird, was wir beraten und beschließen. Da stehen, die zu Führern berufen sind, vor der schwersten Aufgabe. Man könnte darüber verzweifeln, wenn nicht zuweilen Gott selbst den Beweis lieferte, daß auch auf diesem schwierigen Boden ein Neubruch möglich ist. Hier ein Beispiel. (…)

Pfarrer Fritz Müller (Foto; Archiv Pfarramt Lauta-Dorf)

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Straßennamen von Lauta Mitte – Teil 4 (Dr. Gabriele Schluttig)

Im Jahre 1920 legte der Architekt Clemens Simon einen Entwurf für den II. Ausbau und die Erweiterung Lautawerks mit dem Titel „SIEDLUNG LAUTAWERK OB.-LAUSITZ. ALTER TEIL – A.B.C.D V. PROJEKTERWEITERUNG“ vor (24. Oktober 1920, Entwurfsbüro, gezeichnet: Simon).

Die Bauzeichnung endet am westlichen Rand mit der Weststraße.

Die Bebauung des Gebietes westlich und südlich davon ist erfolgte größtenteils erst ab 1933. In den Archiven findet man 8 Straßen unter der Bezeichnung „Lauta Mitte“.

Diese Ortsbezeichnung „Lauta Mitte“ ist heute nicht mehr gebräuchlich – man unterscheidet nur noch „Lauta Nord“ und „Lauta Süd“.

Einige der kleineren Straßen in Lauta Mitte haben ihre Bezeichnung erst nach 1933 behalten. Die Durchgangsstraßen allerdings, die Straße nach Senftenberg und auch die das Werk begrenzenden Straßen, die heutige „Friedrich-Engels-Straße“ und die heutige „Mittelstraße“ waren bereits vor 1933 bekannt und auch entsprechend benannt.

Berliner Straße

Während der Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945 hieß diese Straße „Braunauer Straße“.

Der Ort Braunau in Oberösterreich ist die Geburtsstadt von Adolf Hitler. Viele Orte in Deutschland benannten in dieser Zeit eine Straße mit diesem Namen. Braunau selbst verlieh Hitler die Ehrenbürgerwürde. Diese wurde ihm postum wieder aberkannt, allerdings erst im Jahr 2011. Heute steht auf dem Gehsteig vor dem Geburtshaus Hitlers ein Mahnstein gegen Krieg und Faschismus.

Im Juli 1945 erhielt die Straße einen neutralen und richtungsweisenden Namen „Berliner Straße“.

Friedrich-Engels-Straße

Diese Straße begrenzte den südlichen Rand des Werksgeländes und war bereits zur Zeit des Aufbaus des Aluminiumwerkes notwendig geworden. Sie erhielt zunächst den Namen „Karl-Freter-Straße“.

Karl Freter (23.5.1878 – nach 1947) war ein deutscher SPD-Politiker. Er lebte in Großräschen und war Mitglied des Kreistages Calau. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde er verhaftet und es erfolgte eine Umbenennung der Straße in „Schlageterstraße“.

Albert Leo Schlageter (12.8.1894 – 26.5.1923). Er war Mitglied der NSDAP. Während der französisch-belgischen Ruhrbesetzung agierte er als militanter Aktivist. Er wurde von einem französischen Militärgericht wegen Spionage und mehreren Sprengstoffanschläge zum Tode verurteilt und hingerichtet. Die Zeit des Nationalsozialismus ehrte ihn durch die Errichtung von Denkmälern und die Benennung von Straßen mit seinem Namen.

Lautawerk – Ansichtskarte (Foto; Archiv Dr. Gabriele Schluttig)

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Straßennamen von Lauta Nord (Gartenstadt) – Teil 3 (Dr. Gabriele Schluttig)

Von den 78 Straßen und Plätzen der Stadt Lauta (ohne Laubusch, Torno und Leippe) gehören 22 Straßen und Plätze nach Lauta Nord, in die „Gartenstadt Lauta“. Im diesem dritten Teil der Nachforschungen zu den Namensgebungen werden sie weiter in alphabetischer Reihenfolge betrachtet.

Schmuckhof

Für die Zeit vor 1933 konnte kein Name für diesen Platz nachgewiesen werden. Vielleicht gehörte er zur Brüder-Simon-Straße (heutige Rosa-Luxemburg-Straße).

Aber in der Zeit von 1933 bis 1945 (vermutlich ab 1936) führte dieser Platz einen eigenen Namen, „Condorhof“, angepasst an die Ideologie der damaligen Zeit.

1936 baute die deutsche Wehrmacht eine Luftwaffeneinheit auf, die den Namen „Legion Condor“ erhielt. Sie kämpfte im spanischen Bürgerkrieg auf der Seite General Francos gegen die demokratisch gewählte Regierung der „Zweiten Spanischen Republik“ und hatte einen großen Anteil am Sieg der Putschisten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte eine Umbenennung des Platzes in „Schmuckhof“. Sicherlich war mit dieser neutralen Namensgebung der Wunsch verbunden, dem völkerverachtenden Namen eine friedliche Umgebung entgegen zu setzen.

Schulstraße

Diese Straße hieß über all die Zeiten der Namensgebungen und Umbenennungen hinweg „Schulstraße“.

 

Lautawerk – Ecke Pistor- und Schulstraße (Foto; Archiv Dr. Gabriele Schluttig)

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Gemeindestab Torno – 20. August 1945

Dieses Bild erreichte mich in der vergangenen Woche aus dem Archiv der Ortschronik Leippe-Torno. Der Ortsvorsteher, Herr Löffler, wies mich darauf hin, dass das Bild den Gemeindestab Torno am 20. August 1945 zeige. Auffällig sind etwa die beiden Besatzungssoldaten, die den vermeintlichen Bürgermeister (vordere Reihe, sitzend in der Mitte ?) „einrahmen“.

In jedem Fall werden weitere Informationen zu dem Bild gesucht – sollten Sie also wissen, wer abgebildet ist oder in welchem Zusammenhang das Bild angefertigt wurde, dann wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie sich bei mir meldeten (vgl. Kontakt etc.).

Ihr Michael Peter Schadow

Gemeindestab Torno, August 1945 (Foto; Archiv Ortschronik Leippe-Torno)

Straßennamen von Lauta Nord (Gartenstadt) – Teil 2 (Dr. Gabriele Schluttig)

Von den 78 Straßen und Plätzen der Stadt Lauta (ohne Laubusch, Torno und Leippe) gehören 22 Straßen und Plätze nach Lauta Nord, in die Gartenstadt Lauta. Im zweiten Teil der Nachforschungen zu den Namensgebungen werden diese weiter in ihrer alphabetischen Reihenfolge betrachtet.

 

Karl-Marx-Straße

Diese Straße erhielt bei ihrer Einweihung, in Würdigung eines für den Aufbau des Aluminiumwerkes Verantwortlichen, den Namen „Dionstraße“.

Jacob Dion (persönliche Daten nicht bekannt) war Chefingenieur oder Oberingenieur aller vier Elektronwerke der Chemischen Fabrik Griesheim-Elektron AG. Er wirkte bei der Errichtung von Phosphat- und Leichtmetall-Produktionsstätten (Lautawerk) mit. Gemeinsam mit Dr. Pistor, Vorstandsmitglied der Chemischen Fabrik Griesheim, leitete er den Bau des Aluminiumwerkes. Nach beiden Männern wurden Straßen benannt.

In dieser Straße begann 1925 der Bau einer katholischen Kirche. Gegenüber der Kirche wurde ein Ledigenwohnheim für Angestellte errichtet. Seit 1948 wird dieses Gebäude als Alten- und Pflegeheim genutzt.

Lautawerk – Angestelltenheim (Foto; Archiv Dr. Gabriele Schluttig)

 

Lautawerk – Katholische Kirche (Foto; Archiv Dr. Gabriele Schluttig)

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Beitragende gesucht – in eigener Sache (2)

Liebe geschichtsinteressierte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Lauta,

seit über einem Jahr gibt es hier im Internet eine digitale Chronik unserer Stadt und Ihrer Ortsteile. Bisher sind 18 Artikel von unterschiedlichen Autorinnen und Autoren erschienen.

Zur Verstärkung unseres Zeitenleser-Teams sind wir derzeit auf der Suche nach engagierten und geschichtsinteressierten Bürgerinnen und Bürgern. Wenn Sie sich vorstellen können, als Gastautoren oder gerne auch als regelmäßige Beitragende auf ehrenamtlicher Basis Artikel für unser Projekt beizusteuern, so sind Sie herzlich willkommen!  Vorschläge für weitere Themen nehmen wir ebenso gerne entgegen. Auch an persönlichen Gesprächen und Kritik aus der Bevölkerung sind wir sehr interessiert.

Sie können uns per E-Mail unter michaelpeterschadow@gmail.com erreichen!

Dr. Gabriele Schluttig & Michael Peter Schadow (M.A.) für das Zeitenleser-Team

Straßennamen – in eigener Sache

Straßennamen sind für alle Bewohner/innen der jeweiligen Straßen wichtig. Es geht nicht nur um die Vergangenheit, sondern es sollte auch von Interesse sein, warum die Straße, in der man wohnt, gerade diesen Namen führt.

Vielleicht gibt es in Lauta noch Einwohner/innen (oder ehemalige), die sich an alte Namen oder Umbenennungen erinnern können, dazu Erinnerungen haben (eventuell auch Fotos) und die deshalb Aufklärungen zu offenen Fragen geben können. So findet man z.B. in einer Publikation über Lauta den Satz »Noch bis in die fünfziger Jahre kannten die Lautaer die Friedrich-Ebert-Straße …. nur als Hutstraße«. Im Archiv gibt es dazu keine Aussagen.

Jeder Kommentar ist hilfreich und erwünscht.
g.schluttig@gmx.de oder michaelpeterschadow@gmail.com

Straßennamen von Lauta Nord (Gartenstadt) – Teil 1 (Dr. Gabriele Schluttig)

Etwa in der Epoche des Mittelalters wurde begonnen, in größer werdenden Orten, den Straßen und Plätzen Namen zu geben. Diese Namen bezogen sich meist auf die dort lebenden Bewohner, ihre Berufe oder es erfolgte eine Namensgebung nach Heiligen oder wichtigen Persönlichkeiten.

1917 beginnt der Aufbau des Aluminium- und Kraftwerkes und verbunden damit entsteht eine Wohnsiedlung, die den Namen »Lautawerk« erhält. Ab 1918 entstehen zunächst nördlich des Werksgeländes Werkswohnungen für Arbeiter und Angestellte sowie Villen für Direktoren und Hauptingenieure. Der Architekt Clemens Simon legte zwei Entwürfe vor, die für ca. 2.150 Familien den Bau von Wohnungen vorsahen. Nicht alles wurde verwirklicht, aber bis zum Jahr 1931 entstand eine Stadt, in der neben Siedlungshäusern und Villen stadttypische Anlagen und gemeinnützige Gebäude errichtet worden waren. Dies waren Ledigenwohnheime, eine evangelische und eine katholische Kirche nebst Pfarrhäusern, eine Volksschule, eine Großbäckerei, ein Einkaufszentrum, eine Apotheke und ein Postamt und auch eine Gaststätte mit Kino.

Das Besondere an Lautawerk war, dass der Ort nach Architekturplänen entstand und daher keine über längere Zeiträume gewachsene Stadt war. Dementsprechend wurden die Namen der Straßen und Plätze bewusst gewählt. Dies bedeutet, dass die Namensgebung nach zeit- oder ortstypischen Bedeutungen erfolgte. Im Fall von Lautawerk heißt das, dass die Bedeutung des Aufbaus des Aluminiumwerkes dominierend war und eine Reihe von Straßen ihre Namen nach bekannten Chemikern und vor allem nach Chemikern, die für die VAW wichtig waren (Specketer, Pistor), erhielten. Natürlich gab es auch traditionelle Namensgebungen wie »Tätschwitzerstraße« (Straße zum Nachbarort), »Am Anger«, »Am Markt«.

Bezeichnend ist auch, dass nach der Machtübernahme durch den Nationalsozialismus im Jahr 1933 Umbenennungen stattfanden und Namen auftauchten, die für diese Epoche typisch waren (Hermann Göring, Moltke, Roon) und, vielleicht in Verbindung mit der Bedeutung des Aluminiumwerkes für die Flugzeugindustrie, Namen von damals allgemein bekannten Jagdfliegern (Boelke, Immelmann).

Das Ende des Weltkrieges 1945 war auch für Lautawerk verbunden mit erneuten Umbenennungen von Straßen. Jetzt hießen diese nach Rosa Luxemburg, Otto Wels, Karl Marx oder zur Ehrung von örtlichen Opfern des Faschismus nach Fritz Constantin und Arthur Theuner.

Die Straßennamen von Lauta sind nicht nur von historischem Interesse, sie können auch den heutigen Bewohnern zeigen, welche Vergangenheit unsere Stadt hat. Die Stadt Lauta hat (ohne Laubusch, Torno und Leippe) 78 Straßen und Plätze.

Davon gehören 22 Straßen und Plätze nach Lauta Nord, in die Gartenstadt Lauta, welche in diesem ersten Teil der Nachforschungen zu den Namensgebungen unserer Straßen betrachtet werden. Dies geschieht hier unabhängig von der Bedeutung oder Länge einer Straße, sondern ausschließlich in alphabetischer Reihenfolge.

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»Kirche und Pfarrer haben versagt?« Über Pfarrer Kaebsch und das Ende des Zweiten Weltkrieges in Lauta-Dorf (Michael Peter Schadow)

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Kürzlich fiel mir im Archiv des Evangelischen Pfarramtes Lauta-Dorf ein interessantes Dokument in die Hände: Es trägt den Titel »Bericht über den Einfall der Russen in Lauta im Jahre 1945«, umfasst 22 Schreibmaschinenseiten und wurde zwischen dem 8. und dem 13. Mai 1945 von Pfarrer Albert Kaebsch (1883-1945) verfasst. Hinzu kommen 5 Seiten »Nachträge zu vorstehendem Berichte«, wobei die Nachträge, das geht aus dem Text hervor, zwischen dem 20. Juli und dem 15. August 1945 angefertigt sein worden müssen.

In den zwei Texten ist von den Wirren des Kriegsendes die Rede. Es geht um Kriegsflüchtlinge, aus den östlichen Gebieten des Deutschen Reiches, es geht um Einquartierungen dieser Flüchtlinge und es geht natürlich auch um den Einzug der Roten Armee. Der Schauplatz des Geschehens ist nicht etwa die heutige Stadt Lauta, früher hätte man hier ohnehin »Lautawerk« gesagt, sondern das kleine Heidedorf Lauta, heute als Ortsteil »Lauta-Dorf« bekannt. Die Perspektive ist die des preußischen Landpastors.

Gewiss liegt uns mit dem Bericht des Pfarrers Kaebsch eine historische Quelle von hoher Authentizität vor. Am Ende seiner Ausführungen stellt Kaebsch eine einfache Frage, die indes zwar auf den singulären historischen Augenblick gemünzt ist, aber weit darüber hinaus weist. So fragt er: »Ob man auch diesmal wieder wie nach dem 1. Weltkriege sagen wird: Kirche und Pfarrer haben versagt?«

Pfarrer Albert Kaebsch (Foto: Archiv Pfarramt Lauta-Dorf)

Nun kann diese Frage hier nicht ohne Weiteres behandelt und beantwortet werden, da die Dinge sehr kompliziert liegen. Natürlich gab es während der Zeit des Nationalsozialismus und auch in Lautawerk die sogenannten »Deutschen Christen«, aber es gab eben auch die Bekennende Kirche, den christlichen Widerstand aus den Reihen der Evangelischen Kirche. Dabei seien stellvertretend Persönlichkeiten wie Martin Niemöller (1892-1984), Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) oder der auch in Lautawerk wirkende Fritz Müller (1889-1942) genannt.

Wie indes das individuelle Handeln des Pfarrers Kaebsch in Lauta-Dorf, einem kleinen Flecken an der Peripherie, in den Wirren der letzten Kriegstage zu beurteilen ist und ob er versagt hat – darüber ist sehr wohl eine Einschätzung möglich. Sein Bericht liefert hierfür den Stoff.

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